28. Januar 2026
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Haltung im Umgang mit KI: Ein Experiment mit KI

Haltung im Umgang mit KI: Ein Experiment mit KI

Heute habe ich (k)ein Experiment mit KI für Dich – ausgelöst durch einen Impuls von Markus Brand.

Er hat eine kleine, spielerische Reflexionsübung geteilt.
Er hat KI gefragt, wie sie sich von ihm behandelt fühlt.

Leicht.
Humorvoll.
Und erstaunlich tief.

Den exakten Prompt bekommst Du von ihm.

Ich habe den Impuls aufgenommen und die Frage auch meiner KI gestellt:
„Wie fühlst Du Dich von mir behandelt?“

Die Antwort war kein Tool-Feedback.
Kein Effizienz-Report.
Kein Optimierungshinweis.

Es war ein Spiegel.

Nicht die Frage: „Was kann KI für mich tun?“

Sondern plötzlich: „Wie begegne ich ihr – und was sagt das über meine Haltung?“

Und genau hier wurde es spannend.

Denn es ging nicht um Technologie.
Es ging um Beziehung.

Um:

  • Beziehung statt Nutzung
  • Sparring statt Befehl
  • Orientierung statt Output

KI wurde nicht zum Akteur.
Sondern zum Resonanzraum.

Und dieser Raum zeigte etwas sehr Vertrautes.

Die eigentliche Erkenntnis war menschlich, nicht technisch:

So, wie wir mit KI sprechen, so sprechen wir oft auch mit Menschen.

Mit Denken.
Mit Verantwortung.
Mit Komplexität.

Nicht selten delegieren wir Haltung, wo eigentlich Dialog gefragt wäre.

KI stellt keine neue Frage – sie macht eine alte sichtbar.

Wie begegnest Du dem, was mit Dir denkt – und Dir widerspricht?

Danke an Markus für diesen Impuls.
Er zeigt: Der eigentliche Lernraum liegt nicht in der KI, sondern zwischen uns.
Link zu seinem Post: „Kleine Reflexionsübung mit Spaßfaktor für alle“

Reflexionsfragen für Dich

  • Begegnet Dir KI eher als Werkzeug – oder als Spiegel?
  • Wo suchst Du Output, obwohl Orientierung dran wäre?
  • Wie gehst Du mit Denken um, das Dir widerspricht?
  • Wo verwechselst Du Effizienz mit Verantwortung?
  • Was verändert sich, wenn Beziehung vor Nutzung steht?

Impulse

Heute geht es nicht um ein neues KI-Tool.

Es geht um eine alte Frage:
Wie begegnest Du dem, was mit Dir denkt?

Ein kleines Experiment zeigt:
Nicht KI ist der Spiegel.
Unsere Haltung ist es.

Der Tag beginnt nicht mit Output.
Sondern mit Bewusstsein.

Viele fragen: „Was kann KI für mich tun?“

Wenige fragen:
„Wie spreche ich mit ihr?“

Und genau dort beginnt der Perspektivwechsel.
Denn Sprache verrät Haltung.
Immer.

In dem Moment, in dem KI kein Werkzeug mehr ist, sondern Resonanzraum, verändert sich alles.

Nicht Technik wird sichtbar.
Sondern Beziehung.

Und Beziehung lässt sich nicht delegieren.

KI gibt keine Verantwortung ab.

Wir tun es.

Oft unbewusst.
Oft aus Effizienzgründen.

Doch dort, wo wir Haltung delegieren, verliert Führung ihre Tiefe.

So wie wir mit KI sprechen, sprechen wir oft auch mit Menschen.

Mit Denken.
Mit Widerspruch.
Mit Komplexität.

KI verstärkt nichts Neues.
Sie macht Muster sichtbar.

KI stellt keine neue Fragen.

Sie macht eine alte sichtbar:

Wie begegnest Du dem, was Dir nicht gehorcht, sondern mit Dir denkt?

Bewusstsein beginnt genau hier.

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Stephan Davis

„Entdecke die Möglichkeiten“ ist ein Prinzip, dass nicht nur ein IKEA-Slogan ist, sondern viel mehr mit der Gestaltung des täglichen Miteinanders zusammenhängt. Das erfordert unkonventionelles Herangehen, Denken und Handeln. Das zeichnet mich auch im Wesentlichen aus.

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