Warum Rankings nichts über Deinen Charakter sagen, aber viel über Deine Selbstführung.
Rankings sind Momentaufnahmen.
Doch was ist mit Deiner Haltung?
Aktuell tauche ich in mehreren Kategorien im Bereich Management & Leadership unter den Top 5 bei Favikon auf.
Bei X Worldwide German sogar auf Platz 1.
Auf TikTok unter den Top 3 und 4.
Und das mit unter 2.000 Follower/-innen auf LinkedIn.
Das klingt nach Erfolg, oder?
Genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.
Rankings schmeicheln Deinem Ego.
Sie geben Dir Sichtbarkeit.
Sie geben Dir Bestätigung.
Und gleichzeitig stellen sie eine leise, aber klare Frage:
Wofür stehst Du, wenn Dich viele sehen?
Sichtbarkeit verstärkt.
Sie verstärkt Klarheit.
Oder Unsicherheit.
Tiefe.
Oder Beliebigkeit.
Was lerne ich daraus?
- Klarheit schlägt Lautstärke.
- Nische schlägt Masse.
- Tiefe wird gesehen – auch wenn sie nicht schreit.
Und noch mehr:
- Positionierung wirkt.
- Konsequenz wirkt.
- Selbstführung wirkt.
Nicht als Strategie-Trick, sondern als innere Entscheidung.
Die eigentliche Frage ist nicht, welchen Platz Du einnimmst. Sondern:
Bleibst Du Deinem Weg treu, wenn es sichtbar wird?
Oder beginnst Du, Dich an Erwartungen auszurichten?
Sichtbarkeit ist kein Ziel. Sie ist ein Verstärker Deiner Haltung.
Wie siehst Du das? Was denkst Du dazu?
Danke für jede Resonanz, jedes ehrliche Feedback und jede Diskussion auf Augenhöhe.
Transparenz gehört für mich dazu.
Deshalb hier die aktuellen Rankings als Einordnung – nicht als Trophäe, sondern als Kontext für die folgende Reflexion.
Kategorie: Management & Leadership
Stand: 16.02.2026 – Quelle: Favikon

Reflexionsfragen für Dich
Wofür willst Du sichtbar sein – wirklich?
Würde Dein Content ohne Zahlen genauso entstehen?
Wo passt Du Dich an, obwohl Du Klarheit spürst?
Was ist Deine inhaltliche Nische – jenseits von Trends?
Wie führst Du Dich selbst, wenn Applaus lauter wird?
Impulse
Sichtbarkeit verändert Dich nicht.
Sie macht Dich sichtbar.
Das Problem ist nicht Reichweite.
Das Problem ist, dass plötzlich viele sehen, wofür Du stehst – oder eben nicht.
Bevor Du mehr gesehen wirst, frag Dich:
Bin ich innerlich klar genug dafür?
Ego ist nichts Schlechtes.
Es will schützen. Anerkennung. Bedeutung.
Gefährlich wird es erst, wenn es Deine Richtung bestimmt.
Erfolg prüft Dich leise:
Willst Du wirken oder bewundert werden?
Das ist ein Unterschied.
Positionierung bedeutet nicht, laut zu sein.
Sie bedeutet, klar zu sein.
Klarheit reduziert Optionen.
Und genau das macht sie stark.
Wenn Du allen gefallen willst, verlierst Du Profil.
Tiefe entsteht dort, wo Du bewusst verzichtest.
Reichweite ist nur eine Zahl.
Resonanz ist Beziehung.
Die eine nährt Dein Ego.
Die andere Deine Substanz.
Frage Dich nicht:
Wie viele sehen das?
Frage Dich:
Wen erreiche ich wirklich?
Selbstführung beginnt dort, wo Applaus lauter wird.
Bleibst Du bei Deinem Maßstab?
Oder passt Du Dich dem Echo an?
Wer sich selbst nicht führen kann, wird von Erwartungen geführt.
Und Erwartungen sind lauter als Werte.
Erfolg ist sichtbar.
Haltung ist spürbar.
Der Unterschied zeigt sich nicht im Ranking.
Sondern in Deiner Konstanz.
Bleibst Du Dir treu, wenn es einfacher wäre, Dich anzupassen?
Dort entscheidet sich Führung.
