9. Januar 2026
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Wenn Gehen Haltung ist

Wenn Gehen Haltung ist

Grenzen sind kein Drama.
Sie sind Selbstführung.

Geduld zu haben ist eine Stärke.
Eine dicke Haut ebenfalls.

Und doch gibt es diesen Punkt, an dem eine Grenze erreicht ist.

Dann geht es nicht mehr um Diskussion.
Nicht mehr um zu überzeugen.
Nicht mehr um öffentliche Rechtfertigung.

Dann geht es um Klarheit.
Und um die Entscheidung, zu gehen.

Nicht aus Trotz.
Nicht aus Überlegenheit.
Sondern aus innerer Ordnung.

Viele verwechseln Akzeptanz mit Zustimmung.
Oder Toleranz mit Selbstaufgabe.

Dabei sind das drei sehr unterschiedliche Ebenen:
Akzeptieren – Tolerieren – Respektieren.

Du kannst Sichtweisen akzeptieren.
Du kannst sie sogar tolerieren, auch wenn Du sie selbst nicht teilst.

Doch was nicht verhandelbar ist:

  • Deine innere Ordnung.
  • Deine Selbstachtung.

Natürlich ließe sich angreifen.
Korrigieren.
Rechthaben.

Doch jede Eskalation kostet Energie.
Und nicht jede Energieinvestition lohnt sich.

Wer Eskalationsdynamiken kennt, weiß:
Ab einem bestimmten Punkt geht es nicht mehr um Inhalte, sondern um Gesichtsverlust, Macht und Zerstörung.

Manche Diskussionen enden nicht durch das bessere Argument, sondern durch einen bewussten Schritt zurück.

Nicht alles, was laut ist, braucht eine Antwort.
Nicht jede Grenzüberschreitung ist eine Bühne.

Manchmal ist Gehen die souveränste Form von Haltung.

Reflexionsfragen für Dich

  • Wo endet für Dich Akzeptanz und beginnt Selbstachtung?
  • Welche Diskussionen kosten Dich mehr Energie, als sie bringen?
  • Woran erkennst Du Deine persönliche Grenze frühzeitig?
  • Was hält Dich manchmal davon ab, klar zu gehen?
  • Wie fühlt sich Klarheit in Deinem Körper an?

Impulse

Geduld ist keine Schwäche.

Eine dicke Haut auch nicht.

Und trotzdem gibt es diesen Punkt, an dem innere Klarheit wichtiger wird als äußere Diskussion.

Selbstführung beginnt dort, wo Du merkst:
Das hier kostet mich mehr, als es mir gibt.

Nicht jede Situation verlangt nach Standhaftigkeit.
Manche nach Bewusstsein.

Drei Worte – oft vermischt, selten unterschieden.

Akzeptieren.
Tolerieren.
Respektieren.

Du kannst eine Sichtweise akzeptieren.
Du kannst sie sogar tolerieren.

Was nicht verhandelbar ist: Deine innere Ordnung.

Grenzen sind kein Angriff.
Sie sind Orientierung.

Natürlich könntest Du erklären.

Oder korrigieren.
Oder recht behalten.

Doch jede Eskalation kostet Energie.
Und nicht jede Energieinvestition lohnt sich.

Klarheit heißt auch: bewusst nicht einzusteigen, wo nur Lautstärke gewinnt.

Ab einem bestimmten Punkt geht es nicht mehr um Inhalte.

Sondern um Gesichtsverlust, Macht und Kontrolle.

Wer diese Dynamiken erkennt, muss sie nicht mehr mitspielen.

Reife zeigt sich darin, Eskalationen zu vermeiden, nicht sie zu gewinnen.

Manche Diskussionen enden nicht durch ein besseres Argument.

Sondern durch einen bewussten Schritt zurück.

Gehen ist kein Verlieren.
Gehen ist eine Entscheidung.

Für Dich.
Für Deine Haltung.

Nicht alles, was laut ist, braucht eine Antwort.

Nicht jede Grenzüberschreitung ist eine Bühne.

Manchmal zeigt sich Selbstachtung im bewussten Rückzug.

Nicht aus Trotz.
Nicht aus Überlegenheit.

Sondern aus Klarheit.

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Stephan Davis

„Entdecke die Möglichkeiten“ ist ein Prinzip, dass nicht nur ein IKEA-Slogan ist, sondern viel mehr mit der Gestaltung des täglichen Miteinanders zusammenhängt. Das erfordert unkonventionelles Herangehen, Denken und Handeln. Das zeichnet mich auch im Wesentlichen aus.

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